1. Juni 2026

Gemeinschaftsübung

Großaufgebot an Atemschutzgeräteträgern

Feuerwehr Niederaichbach organisierte aufwendige Gemeinschaftsübung Die Feuerwehren aus Ober- und Niederaichbach haben sich zu einer gemeinsamen Übung getroffen, um ihre Zusammenarbeit bei Großschadenslagen zu stärken. Im Mittelpunkt stand der Einsatz der Atemschutzgeräteträger. Bei der Übung simulierten die Einsatzkräfte einen Zimmerbrand im Obergeschoss des „Stippel-Anwesens“ mit mehreren Personen in Gefahr. Die Einsatzleitung hatte Gruppenführer Max Reichersammer, als Übungsleitstelle fungierte Kommandant Christian Reichersammer, und Kreisbrandmeister (KBM) Jörg Schweigert beobachtete das wirklichkeitsnahe Geschehen. Nach dem Theorieteil im Gerätehaus wurden die Floriansjünger an die „Einsatzstelle“ im Zentrum einer Wohnsiedlung gerufen. Schon die Anfahrt gestaltete sich aufgrund der engen Zufahrt etwas schwierig. Schwerer Atemschutz musste in dem alten und engen Gebäude eingesetzt werden, um die dort vermuteten Personen ausfindig machen und retten zu können. Derweil wurde von der Südseite der Löschangriff vorgenommen, als Wasserentnahmestelle diente ein Unterflurhydrant auf der nahen Kreisstraße, und zur Entrauchung wurde der Überdrucklüfter herangezogen. Nach mühsamer Suche konnten letztlich alle Personen gefunden und aus dem Gebäude gerettet werden. Zum Ende der Übung „verunfallte“ auch noch einer der eingesetzten Geräteträger und musste unter größter Anstrengung aus dem Keller ins Freie gebracht werden. Abschließend trafen sich die Führungskräfte zur obligatorischen Nachbesprechung. KBM Schweigert bescheinigte eine „sehr gut ausgearbeitete Übung“. Probleme sah er bei der engen Situation am Vorplatz, die durch Einrichtung eines nahe gelegenen Bereitstellungsraumes umgangen werden könne, von dem die benötigten Einsatzkräfte koordiniert abgerufen werden könnten, gab Schweigert zu bedenken. Zur gemeinsamen Nachbesprechung mit allen Einsatzkräften konnte Kommandant Reichersammer alle Beteiligten im Niederaichbacher Feuerwehrgerätehaus begrüßen. Vorsitzender Dietl betonte: „Ihr habt super-sauber gearbeitet“. Dem pflichtete KBM Schweigert bei und bescheinigte eine „sehr gute Arbeitsleistung“. Weiter empfahl er den Geräteträgern, als Rückzugssicherung keine Leine zu benutzen, sondern den mitgenommenen Wasserschlauch zu verwenden. Auch das Abarbeiten des simulierten Atemschutznotfalls sei „große Klasse“ gewesen, fasste Schweigert zusammen. Zum Abschluss waren alle Anwesenden zu einer gemeinsamen, von der Gemeinde spendierten Brotzeit eingeladen.

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