Bilanz eines Rekordjahrs: Viele Einsätze und Übungen bei der Feuerwehr.
Die Jahresversammlung der Feuerwehr Niederaichbach hat kürzlich im Feuerwehrgerätehaus stattgefunden.
Vorsitzender Florian Dietl nutzte den Anlass, um auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 zurückzublicken. Neben zahlreichen Einsätzen prägten vor allem die Einführung neuer technischer Geräte und das aktive Vereinsleben das Jahr. Kommandant Christian Reichersammer legte die Zahlen vor:
Die aktive Mannschaft bewältigte im Jahr 2025 insgesamt 68 Einsätze. Das Einsatzspektrum reichte von Waldbränden in Postau und einer Personensuche an der Isar bis hin zu einem Munitionsfund und einem Gebäudebrand in Wörth. Insgesamt leisteten die Aktiven über 75 Einsatzstunden. Zeitintensiv gestaltete sich die Ausbildung. Ein Schwerpunkt lag auf der Einführung und den Praxisübungen mit dem neuen Rettungssatz, was unzählige Stunden der Gerätewarte und der Mannschaft in Anspruch nahm. In Summe stieg der Zeitaufwand enorm an: Wurden 2024 rund 1.800 Stunden geleistet, so waren es 2025 fast 3.100 ehrenamtliche Stunden. Auch die Jugendfeuerwehr war mit 20 Übungen und Aktivitäten wie dem Wissenstest und der Jugendflamme aktiv. Ein Höhepunkt waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für 40 Jahre aktiven Dienst wurden Andreas Obermeier und Andreas Peisl mit dem Bayerischen Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet. Das Ehrenkreuz in Silber für 25 Jahre erhielt Dominik Moser. Achim Heidenreich und Martin Starke senior wurden für 30 Jahre Dienstzeit geehrt. Das 20-jährige Dienstaltersabzeichen wurde an Florian Dietl, Andreas Dworschak, Manuel Gahr, Robert Murr und Christian Reichersammer verliehen, und das zehnjährige Dienstaltersabzeichen erhielten Matthias Bauer, Thomas Bindhammer, Martin Ehm und Markus Schwimbeck. Gleichzeitig hieß es Abschied nehmen aus dem aktiven Dienst für die langjährigen Kameraden Jörg Dengler und Heinz Gahr. Im Rahmen der Beförderungen wurden Achim Heidenreich und Valentin Huber zu Löschmeistern ernannt, ebenso wie Jan Assel zum Hauptfeuerwehrmann, Sebastian Lackermeier, Simon Schanzer, Thomas Settele und Matthias Starke zum Oberfeuerwehrmann, sowie Marie Häckl und Veronika Karl zur Feuerwehrfrau.