Ausbilder in der Feuerwehr

Ausbilder in der Feuerwehr?

 

Die Ausbildung angehender Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen beginnt mit dem Basismodul (Modulare Truppmann Ausbildung) bei welchem die ersten Handgriffe, Grundtätigkeiten und theoretisches Wissen beigebracht werden sollen.

Nach Abschluss dieser Prüfung stehen für den/die Feuerwehrmann-/ frau immer wieder Ausbildungen und Übungen an, damit im Ernstfall der richtige Umgang mit den Gerätschaften geübt ist und schnelle sowie professionelle Hilfe geleistet werden kann.

 

Doch wer bildet die Ausbilder aus?

Zum einem haben unsere Ausbilder durch geleistete Übungen und Einsätze einen gewissen Grad an Erfahrung, welche in der Ausbildung weitergegeben wird. Zum anderen gibt es in Bayern drei Staatliche Feuerwehrschulen. Diese Schulen werden vom Freistaat Bayern unterhalten. Die Feuerwehrschule Regensburg, Geretsried und Würzburg besitzen große Übungsflächen mit mehreren verschiedenen Feuerwehrfahrzeugen sowie mehrere Unterrichtsräume für die theoretische Schulung. Diese Ausbildungen werden von Lehrern bzw. Ausbildern (teilweise verbeamtet) geleitet.

Es gibt über 80 verschiedene Ausbildungen, welche durch Feuerwehrmitglieder besucht werden können. Hierbei möchten wir euch zwei Ausbildungen näherbringen.

Zum einem die Ausbildung als „Gruppenführer“.
Der Teilnehmer lernt eine Woche lang an der Feuerwehrschule eine Gruppe im Einsatz zu führen, Gefahren zu erkennen, einsatztaktische Maßnahmen durchführen zu können und sich ein erweitertes theoretisches Fachwissen anzueignen.

Der erste Grundpfeiler für einen Ausbilder in der Feuerwehr ist gesetzt. Das erlernte Fachwissen sowie die Erfahrung kann nun an die Feuerwehrmänner und -frauen weitergegeben werden.

 

Um auch zu verstehen wie man solches Wissen verständlich weitergeben kann, bieten die Feuerwehrschulen den Lehrgang „Ausbilder in der Feuerwehr“ an.

Ein Mitglied unserer Feuerwehr nahm in der Woche vom 01.07. – 05.07.2019 an der Feuerwehrschule Regensburg an dieser Ausbildung teil.

In einem einwöchigen Unterricht erlernt der Teilnehmer

  • Grundlagen zur erwachsengerechter Unterrichtsgestaltung, den richtigen Medieneinsatz und die Vielfalt der verschiedenen Medien wie PC, Beamer, Präsentations-Programme, Whiteboard, Pinnwand u.v.m.,
  • Grundlagen der Rhetorik wie z.B. erster Eindruck, Körpersprache, Sprache und Wortschatz,
  • Grundlagen der Methodik wie z.B. Unterrichtsarten, Lernzielstufen, Unterrichtsphasen und Zeitverteilung.

Dabei wurden verschieden Themen in einer Gruppenarbeit ausgearbeitet und den Ausbildern vorgetragen. Als Einzelaufgabe stand jeden Tag ein anderes Thema auf dem Plan, welches u.a. auch am Abend ausgearbeitet werden konnte. Beginnend mit Tag 1: „Mein Heimatort“, Tag 2: „Sehenswürdigkeiten in Deutschland“, Tag 3: „Technische Geräte des Alltags“, Tag 4: „eigenes Thema als Prüfungsaufgabe“.

Um sich auf die wesentlichen oben genannten Ausbildungspunkte zu konzentrieren, beinhaltet die Ausbildung keine Fachthemen der Feuerwehr. Die Art und Weise kann dann später in der Ausbildung in der Feuerwehr übertragen werden.

 

Eure Feuerwehr Niederaichbach

 

Text/Bilder: Reichersammer Ch. / Gahr M.

 

 

 

Leistungsprüfung 2019

Alle zwei Jahre unterziehen sich Mitglieder unserer Wehr einer Leistungsprüfung.

Am 17.05.2019 legten 12 Kameraden die Leistungsprüfung "Wasser" in der Variante 3 ab.

 

Dabei mussten die Teilnehmer verschiedene Knoten und Stiche, Testfragen sowie

 Zusatzaufgaben in der Gerätekunde und Erste Hilfe beherrschen.

 

Danach musste ein kompletter Löschaufbau mit Atemschutz innerhalb

von 300 Sekunden erfolgen. Zwei Schiedsrichter sowie ein Zeitnehmer

bewerteten den Aufbau in der Gruppe, dabei gilt es, korrekte Befehle zu erteilen,

diese wieder zu geben und die Geschicklichkeit im Aufbau unter Beweis zu stellen.

 

Zu guter Letzt stand die zweite "Einsatz Übung" auf den Plan, hierbei mussten 4 Saugschläuche

korrekt nach Vorschrift "gekuppelt" und durch Leinen gesichert werden,

die Zeitvorgabe beträgt hier max. 100 Sekunden.

 

Alle Teilnehmer der Feuerwehr Niederaichbach konnten die anspruchsvollen Aufgaben

 in der vorgeschriebenen Zeit bewältigen.

 

Wir dürfen folgenden Mitgliedern gratulieren.

 

Dietl Florian: Gold / Feuersenger Thomas: Gold / Gahr Manuel: Silber / Huber Fabian: Silber / Kaiß Thomas: Gold-Blau / Dworschak Andreas: Bronze / Maier Jonas: Silber / Marquardt Dennis: Gold / Murr Robert: Silber / Reichersammer Christian: Gold / Schmidpeter Christian: Silber / Schwimbeck Markus: Bronze

 

 

Florianifest 2019

Zu Ehren unseres Schutzpatrons feierten am Samstag die vier Gemeindefeuerwehren gemeinsam unser alljährliches Florianifest.

Am späten Nachmittag trafen sich die Mitglieder der Feuerwehren Nieder- und Oberaichbach, Goldern und Wolfsbach am Gerätehaus der Niederaichbacher Floriansjünger.

Von dort aus zog man zur Pfarrkirche St. Josef zum Gedenkgottesdienst, den Pfarrer Hermann Höllmüller inmitten der Fahnenabordnungen feierlich zelebrierte und den Petra Dreier an der Orgel musikalisch umrahmte.

 

Schon in seiner Begrüßung erinnerte Pfarrer Höllmüller an den Schutzpatron der Feuerwehren: „Florian hat sein Leben gegeben für seinen Glauben. So soll euch Florian stets beistehen, so wie er damals auch seinen Glaubensbrüdern beistand“.

Und nach den Lesungen aus der Apostelgeschichte und der Offenbarung des Johannes sowie dem Evangelium nach Johannes ging der Geistliche auch in seiner Predigt auf den Heiligen ein.

Demnach hatte es sich Florian von Lorch im Sinne christlicher Nächstenliebe zur Aufgabe gemacht, den Menschen zu helfen. So war er als Oberbefehlshaber einer römischen Einheit zur Feuerbekämpfung in Oberösterreich tätig,

wo er während der Christenverfolgung unter Diokletian - weil er sich unbeirrt zum christlichen Glauben bekannte - gefangen genommen und schließlich am 4. Mai des Jahres 304 in der Enns ertränkt wurde.

 

Nach den Fürbitten, in denen man unter anderem für den unbeschadeten Rückkehr der Feuerwehrleute von ihren Einsätzen, um die Kraft, das Erlebte zu verarbeiten, um die Nachwuchsgewinnung bei den Feuerwehren,

um Verständnis bei Familie, Freunden und Arbeitgebern für den Dienst am Nächsten, sowie für die verstorbenen Mitglieder betete, wünschte Pfarrer Höllmüller zum Ende des Gottesdienstes den Feuerwehrlern möglichst wenige Einsätze,

von denen man dann wieder gesund heimkehren solle.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst begrüßte Jörg Dengler, Vorstand der FFW Niederaichbach, die Feuerwehrkameraden aus den einzelnen Gemeindeteilen und die zahlreichen Ehrengäste im Gasthof Kirchenwirt.

Er freue sich sehr, dass man nicht nur Einsätze oder Übungen gemeinsam bestreitet, sondern auch gemeinsam feiern kann: „Es hat sich mittlerweile absolut bewährt, dass dieses Fest zu Ehren des Heiligen Florian im Zweijahresrhythmus

von den vier Gemeindewehren gemeinsam begangen wird“, so Dengler. Seinen Dank richtete er schließlich an Pfarrer Höllmüller für den würdigen Gottesdienst sowie an Bürgermeister Josef Klaus für sein immer offenes Ohr in Feuerwehrangelegenheiten.

 

Auch der Rathauschef betonte, er freue sich sehr, „dass es vor ein paar Jahren gelungen ist, dieses Fest zusammen zu legen und alle zwei Jahre gemeinsam zu feiern, und dabei traditionell auch dem Herrgott zu danken, dass nichts passiert ist“.

Er dankte allen Einsatzkräften ausdrücklich für all das, was sie das ganze Jahr über freiwillig für den Schutz der Bürger und der Gemeinde leisten: „Ein derartiges ehrenamtliches Engagement ist heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich“.

Dazu gehören laut Bürgermeister Klaus auch die unzähligen Übungen, um stets fit zu sein für alle Anforderungen im Feuerwehrdienst. So wünschte er den Gemeindewehren abschließend „viele Übungen und wenige Einsätze“.

 

TEXT UND BILDER: Bernhard Goth

 

 

Abschluss 2019 - MTA Ausbildung- und Übungsmodul

Umfangreiche Ausbildung belohnt

Elf Feuerwehrler bestanden die Prüfung des MTA-Ausbildungs- und Übungsmodules

 

Nachdem sie zuletzt das Basismodul der „Modularen Truppausbildung“ (MTA), das insgesamt 140 Unterrichtseinheiten mit abschließender Prüfung umfasste,erfolgreich absolviert hatten,

trafen sich elf Feuerwehrdienstleistende der Feuerwehren Goldern, Oberaichbach und Niederaichbach in den vergangenen Monaten immer wieder,

um sich unter fachkundiger Anleitung das notwendige Wissen und Können für den zweiten MTA-Teil, das sogenannte Ausbildungs- und Übungsmodul, anzueignen.

Während der insgesamt 60 theoretischen und praktischen Unterrichtseinheiten unter Federführung der beiden Kommandanten der Feuerwehr Niederaichbach Markus Karl und Manuel Gahr

wurde den Floriansjüngern eine umfassende Ausbildung über ein breites Spektrum aus allen Bereichen des Feuerwehrwesens zuteil. Dabei stand im Gegensatz zum MTA-Teil 1 nicht das individuelle

Können im Mittelpunkt, sondern das gemeinsame Handeln der Einsatzkräfte. Kürzlich stand dann zum Abschluss der umfangreichen Ausbildung die gemeinsame Prüfung

am Feuerwehrhaus in Niederaichbach auf dem Programm. Dabei mussten die Teilnehmer unter den gestrengen Augen des Leiters KBI Karl Hahn und seiner Prüfer KBM Günter Deller, KBM Josef Neß

und Ahrains Kommandant Markus Pietschmann ihre praktischen Fähigkeiten unter anderem beim Umgang mit der mehrteiligen Steckleiter, beim Digitalfunk sowie bei den Erstmaßnahmen

bei einem Verkehrsunfall unter Beweis stellen. Außerdem galt es bei der Theorieprüfung, 15 Fragen aus dem Feuerwehrgrundwissen richtig zu beantworten.

Dies alles gelang den Teilnehmern in hervorragender Art und Weise, und so bezeichnete es KBI Hahn nach Überreichung der Urkunden als große Freude, die motivierten Kräfte guten

Gewissens in die künftigen Einsätze, Übungen und weiterführenden Ausbildungen schicken zu können.

 

Die MTA-Teil 2 erfolgreich absolviert haben Thomas Bindhammer, Martin Ehm, Florian Lackermeier, Nico Morloher, Alexander Oberweger, Franziska Pusl, Sebastian Pusl,

Christian Schmidtpeter, Julian Schnurr, Markus Schwimmbeck und Sebastian Seidler.

Foto:  Die Führungskräfte gratulierten den erfolgreichen Feuerwehrlern zu ihren grandiosen Leistungen

Bericht: Bernhard Peisl / Bernhard Goth

 

Faschungsumzug 2019

Wir bedanken uns herzlichst bei allen Besuchern und Gästen welche zusammen gefeiert, getanzt und mit Dj Rick unsere Fahrzeughalle zum Beben brachten.

Das Highlight war definitiv der große Faschingsumzug mit über 50 angemeldeten Gruppen. Von den Glücksbärchen bis zu den Schornsteinfegern war alles vertreten.

Besonders kreativ waren unter anderem die Feuersteins mit ihren Holzfahrzeugen, die filmgetreu auf ihren Holzrädern daher gerollt kamen und der Umzugswagen „Mad Max“ aus Goldern, der dem Film alle Ehre gemacht hat.

Besonders freut uns, dass viele Gruppen von auswärts zu uns gekommen sind. Jeder einzelne Teilnehmer hat den diesjährigen Umzug erfolgreich gemacht.

Weitere Bilder: https://ff-niederaichbach.de/…/33-24-02-2019-faschingsumzug…

 

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