!WICHTIG! - Betrifft Intern

!WICHTIG! - Betrifft Intern

Mitgliederversammlung für alle Mitglieder, passive sowie aktive Manschaft, Vereinsmitglieder und Mitglieder der Jugendgruppe.

Treffpunkt 01.08.2019 um 19.30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus.

CSA – Dekontamination im Landkreis

CSA – Dekontamination im Landkreis

Im Rahmen der Landkreis-Ausbildung für angehende Chemikalienschutzanzugträger, konnte die Feuerwehr Niederaichbach mit dem Gerätewagen Dekon-P die Ausbilder beim Übungsmodul „Dekontamination“ unterstützen.

Bereits am 18.06.2019 rückten wir mit unserem Fahrzeug zur CSA Ausbildung in Ahrain an. Nachdem acht CSA-Träger die ihnen gestellte Aufgaben lösen mussten (Abdichten, Umgang mit Werkzeug etc.), stand zum Schluss noch der Gang durch die Dekontaminationsanlage auf dem Plan.

Es wurde eine Ein-Personen-Dusche (alt) aufgebaut. Der Bereich um die Anlage sowie der Eingang wurde mit Flatterband abgesperrt. Ein Dekon-Trupp rüstete sich mit dem Form II-Anzug und entsprechenden Zubehör (Filtermaske, Schutzhandschuhe und Schutzstiefeln) aus. Der erste CSA-Träger wurde durch den „Schmutzig-Mann“ in die Ein-Personen-Dusche eingeleitet, welcher den Anzug des CSA-Trägers auf Beschädigungen kontrollierte. Der Schmutzig-Mann dekontaminierte den Anzug von außen mit Wasser und Reinigungsbürste. Während der Reinigung ist darauf zu achten, dass sämtliche Stellen am Anzug dekontaminiert werden. Die Kommandos des Schmutzig-Manns sind von dem CSA-Träger zu befolgen.

Nach der Reinigung wird die Dusche verlassen und in eine daneben liegende Abtropfwanne übergestiegen. Der CSA-Träger geht in die Hocke und presst die Luft aus seinem Anzug. Der Schmutzig-Mann öffnet daraufhin behutsam den Anzug. Der Sauber-Mann und der CSA-Träger legen nun gemeinsam mit Hilfe des Schmutzig-Manns den Anzug ab.  Es ist darauf zu achten, dass weder der CSA-Träger noch der Sauber-Mann den Anzug von außen berühren (Kontaminationsverschleppung).

Nachdem alle Teilnehmer die Anlage durchlaufen haben, wurde theoretisch das weitere Vorgehen besprochen (Dokumentation, Gesundheitscheck, etc.)

 

Am 27.06.2019 stand der praktische Teil für fünf neue CSA-Träger in Ergolding auf dem Plan. Hier konnten wir ebenfalls die Dekon-Anlage (neu) aufbauen.
Das Highlight war die durch den BUND neu ausgelieferte Ein-Personen-Dusche, welche nun komplett luftgestützt ist. Der Waschbereich ist von allen Seiten abgeschirmt. Eine Kontaminationsverschleppung durch herumfliegende Wassertropfen kann somit fast vollständig ausgeschlossen werden.
Im ersten Bereich findet eine Vor-Dekontamination statt, diese soll für Kleingeräte und groben Schmutz an den Schuhen dienen. Anschließend geht es durch die Waschkammer, welche durch einen diagonal verlaufenden Schlauch den Träger großflächig bespritzt und reinigt.
An einer Seite arbeitet der Saubermann durch vormontierte Wascharme und einer Bürste an der Dekontamination des Trägers. Nach erfolgreicher Dekontamination steigt der Träger aus der Wanne heraus und in einen Foliensack hinein.
Ab hier beginnt das Entkleiden wie oben bereits beschrieben.

 

Text/Bild: Reichersammer Ch. / Gahr M.

 

Ausbilder in der Feuerwehr

Ausbilder in der Feuerwehr?

 

Die Ausbildung angehender Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen beginnt mit dem Basismodul (Modulare Truppmann Ausbildung) bei welchem die ersten Handgriffe, Grundtätigkeiten und theoretisches Wissen beigebracht werden sollen.

Nach Abschluss dieser Prüfung stehen für den/die Feuerwehrmann-/ frau immer wieder Ausbildungen und Übungen an, damit im Ernstfall der richtige Umgang mit den Gerätschaften geübt ist und schnelle sowie professionelle Hilfe geleistet werden kann.

 

Doch wer bildet die Ausbilder aus?

Zum einem haben unsere Ausbilder durch geleistete Übungen und Einsätze einen gewissen Grad an Erfahrung, welche in der Ausbildung weitergegeben wird. Zum anderen gibt es in Bayern drei Staatliche Feuerwehrschulen. Diese Schulen werden vom Freistaat Bayern unterhalten. Die Feuerwehrschule Regensburg, Geretsried und Würzburg besitzen große Übungsflächen mit mehreren verschiedenen Feuerwehrfahrzeugen sowie mehrere Unterrichtsräume für die theoretische Schulung. Diese Ausbildungen werden von Lehrern bzw. Ausbildern (teilweise verbeamtet) geleitet.

Es gibt über 80 verschiedene Ausbildungen, welche durch Feuerwehrmitglieder besucht werden können. Hierbei möchten wir euch zwei Ausbildungen näherbringen.

Zum einem die Ausbildung als „Gruppenführer“.
Der Teilnehmer lernt eine Woche lang an der Feuerwehrschule eine Gruppe im Einsatz zu führen, Gefahren zu erkennen, einsatztaktische Maßnahmen durchführen zu können und sich ein erweitertes theoretisches Fachwissen anzueignen.

Der erste Grundpfeiler für einen Ausbilder in der Feuerwehr ist gesetzt. Das erlernte Fachwissen sowie die Erfahrung kann nun an die Feuerwehrmänner und -frauen weitergegeben werden.

 

Um auch zu verstehen wie man solches Wissen verständlich weitergeben kann, bieten die Feuerwehrschulen den Lehrgang „Ausbilder in der Feuerwehr“ an.

Ein Mitglied unserer Feuerwehr nahm in der Woche vom 01.07. – 05.07.2019 an der Feuerwehrschule Regensburg an dieser Ausbildung teil.

In einem einwöchigen Unterricht erlernt der Teilnehmer

  • Grundlagen zur erwachsengerechter Unterrichtsgestaltung, den richtigen Medieneinsatz und die Vielfalt der verschiedenen Medien wie PC, Beamer, Präsentations-Programme, Whiteboard, Pinnwand u.v.m.,
  • Grundlagen der Rhetorik wie z.B. erster Eindruck, Körpersprache, Sprache und Wortschatz,
  • Grundlagen der Methodik wie z.B. Unterrichtsarten, Lernzielstufen, Unterrichtsphasen und Zeitverteilung.

Dabei wurden verschieden Themen in einer Gruppenarbeit ausgearbeitet und den Ausbildern vorgetragen. Als Einzelaufgabe stand jeden Tag ein anderes Thema auf dem Plan, welches u.a. auch am Abend ausgearbeitet werden konnte. Beginnend mit Tag 1: „Mein Heimatort“, Tag 2: „Sehenswürdigkeiten in Deutschland“, Tag 3: „Technische Geräte des Alltags“, Tag 4: „eigenes Thema als Prüfungsaufgabe“.

Um sich auf die wesentlichen oben genannten Ausbildungspunkte zu konzentrieren, beinhaltet die Ausbildung keine Fachthemen der Feuerwehr. Die Art und Weise kann dann später in der Ausbildung in der Feuerwehr übertragen werden.

 

Eure Feuerwehr Niederaichbach

 

Text/Bilder: Reichersammer Ch. / Gahr M.

 

 

 

Leistungsprüfung 2019

Alle zwei Jahre unterziehen sich Mitglieder unserer Wehr einer Leistungsprüfung.

Am 17.05.2019 legten 12 Kameraden die Leistungsprüfung "Wasser" in der Variante 3 ab.

 

Dabei mussten die Teilnehmer verschiedene Knoten und Stiche, Testfragen sowie

 Zusatzaufgaben in der Gerätekunde und Erste Hilfe beherrschen.

 

Danach musste ein kompletter Löschaufbau mit Atemschutz innerhalb

von 300 Sekunden erfolgen. Zwei Schiedsrichter sowie ein Zeitnehmer

bewerteten den Aufbau in der Gruppe, dabei gilt es, korrekte Befehle zu erteilen,

diese wieder zu geben und die Geschicklichkeit im Aufbau unter Beweis zu stellen.

 

Zu guter Letzt stand die zweite "Einsatz Übung" auf den Plan, hierbei mussten 4 Saugschläuche

korrekt nach Vorschrift "gekuppelt" und durch Leinen gesichert werden,

die Zeitvorgabe beträgt hier max. 100 Sekunden.

 

Alle Teilnehmer der Feuerwehr Niederaichbach konnten die anspruchsvollen Aufgaben

 in der vorgeschriebenen Zeit bewältigen.

 

Wir dürfen folgenden Mitgliedern gratulieren.

 

Dietl Florian: Gold / Feuersenger Thomas: Gold / Gahr Manuel: Silber / Huber Fabian: Silber / Kaiß Thomas: Gold-Blau / Dworschak Andreas: Bronze / Maier Jonas: Silber / Marquardt Dennis: Gold / Murr Robert: Silber / Reichersammer Christian: Gold / Schmidpeter Christian: Silber / Schwimbeck Markus: Bronze

 

 

Florianifest 2019

Zu Ehren unseres Schutzpatrons feierten am Samstag die vier Gemeindefeuerwehren gemeinsam unser alljährliches Florianifest.

Am späten Nachmittag trafen sich die Mitglieder der Feuerwehren Nieder- und Oberaichbach, Goldern und Wolfsbach am Gerätehaus der Niederaichbacher Floriansjünger.

Von dort aus zog man zur Pfarrkirche St. Josef zum Gedenkgottesdienst, den Pfarrer Hermann Höllmüller inmitten der Fahnenabordnungen feierlich zelebrierte und den Petra Dreier an der Orgel musikalisch umrahmte.

 

Schon in seiner Begrüßung erinnerte Pfarrer Höllmüller an den Schutzpatron der Feuerwehren: „Florian hat sein Leben gegeben für seinen Glauben. So soll euch Florian stets beistehen, so wie er damals auch seinen Glaubensbrüdern beistand“.

Und nach den Lesungen aus der Apostelgeschichte und der Offenbarung des Johannes sowie dem Evangelium nach Johannes ging der Geistliche auch in seiner Predigt auf den Heiligen ein.

Demnach hatte es sich Florian von Lorch im Sinne christlicher Nächstenliebe zur Aufgabe gemacht, den Menschen zu helfen. So war er als Oberbefehlshaber einer römischen Einheit zur Feuerbekämpfung in Oberösterreich tätig,

wo er während der Christenverfolgung unter Diokletian - weil er sich unbeirrt zum christlichen Glauben bekannte - gefangen genommen und schließlich am 4. Mai des Jahres 304 in der Enns ertränkt wurde.

 

Nach den Fürbitten, in denen man unter anderem für den unbeschadeten Rückkehr der Feuerwehrleute von ihren Einsätzen, um die Kraft, das Erlebte zu verarbeiten, um die Nachwuchsgewinnung bei den Feuerwehren,

um Verständnis bei Familie, Freunden und Arbeitgebern für den Dienst am Nächsten, sowie für die verstorbenen Mitglieder betete, wünschte Pfarrer Höllmüller zum Ende des Gottesdienstes den Feuerwehrlern möglichst wenige Einsätze,

von denen man dann wieder gesund heimkehren solle.

 

Im Anschluss an den Gottesdienst begrüßte Jörg Dengler, Vorstand der FFW Niederaichbach, die Feuerwehrkameraden aus den einzelnen Gemeindeteilen und die zahlreichen Ehrengäste im Gasthof Kirchenwirt.

Er freue sich sehr, dass man nicht nur Einsätze oder Übungen gemeinsam bestreitet, sondern auch gemeinsam feiern kann: „Es hat sich mittlerweile absolut bewährt, dass dieses Fest zu Ehren des Heiligen Florian im Zweijahresrhythmus

von den vier Gemeindewehren gemeinsam begangen wird“, so Dengler. Seinen Dank richtete er schließlich an Pfarrer Höllmüller für den würdigen Gottesdienst sowie an Bürgermeister Josef Klaus für sein immer offenes Ohr in Feuerwehrangelegenheiten.

 

Auch der Rathauschef betonte, er freue sich sehr, „dass es vor ein paar Jahren gelungen ist, dieses Fest zusammen zu legen und alle zwei Jahre gemeinsam zu feiern, und dabei traditionell auch dem Herrgott zu danken, dass nichts passiert ist“.

Er dankte allen Einsatzkräften ausdrücklich für all das, was sie das ganze Jahr über freiwillig für den Schutz der Bürger und der Gemeinde leisten: „Ein derartiges ehrenamtliches Engagement ist heutzutage leider nicht mehr selbstverständlich“.

Dazu gehören laut Bürgermeister Klaus auch die unzähligen Übungen, um stets fit zu sein für alle Anforderungen im Feuerwehrdienst. So wünschte er den Gemeindewehren abschließend „viele Übungen und wenige Einsätze“.

 

TEXT UND BILDER: Bernhard Goth

 

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen