Rauchmelderpflicht in Bayern

Das es eine Rauchmelderpflicht in Bayern gibt, dürfte mittlerweile allseits bekannt sein.

2013 trat das Gesetz in Kraft, das in allen neu gebauten Wohnungen entsprechend den gesetzlichen Vorgaben Rauchmelder eingebaut werden müssen.

Für bestehende Wohnungen galt eine Übergangsfrist bis zum 31.12.2017.

Ab 01.01.2018 müssen auch in Bestandswohnungen Rauchmelder nachgerüstet werden.

Wo müssen überall Rauchmelder installiert werden?

Art. 46 BayBO Absatz 4

"In Wohnungen müssen Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, jeweils mindestens einen Rauchwarnmelder haben.

Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht und betrieben werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. (...)"

Eine Übersicht sowie noch weitere Fragen und Antworten stellt das Staatsministerium des Inneren für Sie bereit.

https://www.stmi.bayern.de/assets/stmi/med/aktuell/171220rauchwarnmelder.pdf

 

Übersicht

Rauchmelderprüfung

Seitens der Feuerwehren werden KEINE Überprüfungen von Rauchmeldern oder deren Anbringung in Gebäuden durchgeführt.
Etwaige Anfragen im Auftrag der Feuerwehr sollten in jedem Fall abgelehnt werden und die Polizei informiert werden.

Pressemeldung

Vorsicht beim Betreten von zu dünnen Eisflächen

Die Feuerwehr Niederaichbach warnt vor dem Betreten der Eisflächen.

Die Tragfähigkeit des Eises gibt es noch nicht her, dass Personen das Eis gefahrlos betreten können.

Hier die Tipps der Feuerwehr wie sie sich zu verhalten haben, wenn sie dennoch im Eis einbrechen oder eine Person retten müssen, die im Eis eingebrochen ist:

  • Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein – hier droht Einbruchgefahr. Betreten Sie nur Eisflächen, die mindestens 10 bis 15 Zentimeter dick sind.
  • Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).
  • Vorsicht ist nicht nur bei verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Prinzipiell sollten Sie nur Gewässer betreten, die Sie kennen. Wer einbricht, sollte versuchen, sich am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.
  • Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten
    (Leinen/Schwimmweste), nicht zu weit hinaus wagen.
  • Wer zum Helfen die Eisfläche betritt, sollte dafür eine Unterlage (Leiter, Bretter, Gartenzäune, umgedrehte Tische oder Bänke, Türen) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage macht es leichter, die eingebrochene Person zu retten. Ein Hilfsmittel können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.
  • Gerettete in warme Decken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel“ mit Schnee abreiben.
  • Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen warmen alkoholfreie Getränke reichen.

Innerhalb von drei bis vier Minuten in kaltem Wasser (drei bis vier Grad) erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter.

Daher ist die sofortige Alarmierung der Feuerwehr unter der  Rufnummer 112 lebenswichtig, denn sie gewährleistet schnelle Hilfe.

(Bild: FF-Niederaichbach)

(Text: Hamburg)

 

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